Reif für die Insel?!

Laut Tagesspiegel muss es am Treptower Spreeufer demnächst erheblich leiser zugehen. Dort befindet sich nämlich die so genannte „Insel der Jugend“, eine der schlimmsten Quellen allen Lärms dieser Stadt. Genervte Anwohner und Eigentümer der Stralauer Halbinsel fühlen sich bereits seit Jahren von der Politik im Stich gelassen, denn „die Schallwellen werden einfach übers Wasser getragen“. Das von treulosen Investoren großspurig versprochene „Idyll im Herzen Berlins“ in „bevorzugter Mikrolage im ruhigen hinteren Drittel der Halbinsel“ ist längst zu einem billigen Party-Kiez verkommen. Auch das Kinderschutzwohnheim des Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerkes war vom Lärm betroffen. Und das geht nun wirklich nicht. Das Umweltamt Treptow-Köpenick ist jetzt endlich tätig geworden: Tagsüber dürfen nur noch 55 Dezibel und in der Nacht 70 Dezibel erreicht werden – Schluß also mit lustig auf der Insel.

RUHE!Doch der Lärmverursacher zeigt sich weiterhin uneinsichtig:

„Wir wollen einen runden Tisch mit den Verantwortlichen des Bezirksamtes, einem politischen Vertreter und dem Wohnheim, um gemeinsam eine sinnvolle und nachhaltige Lösung zu finden.

Wir wollen eine begrenze Anzahl von Musikveranstaltungen und Familienfesten im Garten durchführen dürfen. Und vor allem wollen wir das weitere Sanktionierungen des Bezirksamtes aufhören, damit wir unsere Arbeit fortsetzen können.

Dazu sind wir jeder Zeit Gesprächs- und Kompromissbereit.“

Es wurde sogar eigens eine Unterschriftensammlung gegen die berechtigten Ruheinteressen der Eigentümer und Lärmgeschädigten gestartet. Offenbar soll beim gemeinen Volk der falsche Eindruck erweckt werden, Bürgerentscheide und Petitionen wären für Eigentümer, Investoren oder politisch Verantwortliche verbindlich. Außerdem wird durch eine solche Form der Bürgerbeteiligung immer auch die Saat des zivilen Ungehorsams gesät. Und welche Auswirkungen dieser Ungehorsam hat, bekommen die Anwohner der Halbinsel beinahe täglich vorgeführt: illegale Grillfeiern, Belästigung von Anglern und arglistige Spaziergänger direkt vor der Haustür. Hier muss also in Zukunft mit Bußgeldern und polizeilichen Zwangsmaßnahmen eingeschritten werden.

Der Insel-Betreiber schreckt auch vor Falschaussagen nicht zurück: Angeblich würden sogar Amseln die zulässigen 55 Dezibel mit ihrem Reviergesang überschreiten. Dabei ist wissenschaftlich hinreichend belegt, dass männliche Amseln lediglich 54 Dezibel in Schnabelnähe und 42 Dezibel an der Schwanzspitze erreichen.

Die Initiative Pro Mediaspree distanziert sich hiermit weit von den Lärmverursachern. Unser Mitgefühl und unsere Rechtsberatung gilt den von menschenverachtenden Schallwellen getroffenen Eigentümern der Halbinsel. Es soll endlich Ruhe auf der INSEL herrschen! Das gilt selbstverständlich auch für Wasservögel und Krähen, die den zulässigen Lärmpegel mit ihrem Geschrei in den Tageszeitungen deutlich übertönen.

Zeichen der Intoleranz: Berlinern droht Zwangs-Enteignung

Die „Zeichen der Intoleranz“ zeigen sich nun verstärkt auch in anderen Bezirken Berlins: Mit einer aggressiven pan-berlinerischen Kampagne, die von einer demokratisch nicht legitimierten Politikergemeinde getragen wird, sollen dutzende wohlhabende Berliner eingeschüchtert werden. Unverholen wird seitens der Politiker damit gedroht, ihnen nicht nur ihre 121 Bootsstege, sondern auch einen Teil ihrer Gärten wegzunehmen.

Rund um den Groß Glienicker See soll nämlich ein Uferweg entstehen, der dann hauptsächlich Fremden und Nichteigentümern dient. Und die würden sowieso nur „Dreck und Müll bringen“. Ein ähnliches Problem besteht auch am Spreeufer durch den verantwortungslosen Bürgerentscheid.

Wir sagen „NEIN!“ und erklären uns solidarisch mit jeglichen Aktionen und Protesten der betroffenen Eigentümer. Zwangs-Enteignungen sind ein direkter Weg in den Kommunismus!

Chaoten sind Standortrisiko

Wir sind unfassbar zornig: Wie durch die unabhängige Presse in den letzten Tagen bekannt gegeben wurde, regieren in Berlin nur noch üble Extremisten und Polit-Gangster einer schwarz-roten Couleur.

Die für unsere aufstrebende MediaSpree-Region geplante Speerspitze künstlerischer und sozialer Avantgarde, das BMW Guggenheim Lab, musste wegen einer negativen Gefahrenbewertung des LKA seinen geplanten Standort am Kreuzberger Spreeufer vorerst aufgeben. Arbeitsscheue Anwohner und hoffnungslose Berufsdemonstranten hatten mit Angriffen auf die Meinungsfreiheit von BMW und Protesten gegen das Lab gedroht. Durch „brutale und verwirrte Aufrufe“ wurde zudem im Internet Stimmung gegen den verantwortungsvollen Autohersteller und die Zwangsläufigkeiten deutscher Geschichte gemacht.

Das die Chaoten dabei von der Berliner Polizei (in Gestalt des Landeskriminalamts) auch noch tatkräftig unterstützt werden, macht uns besonders wütend. Unsere Steuergelder werden damit direkt für politische Meinungsmache und/oder persönliche Paranoia der verantwortlichen Beamten missbraucht. Da hilft dann das späte Eingeständnis von Bürgermeister Henkel nicht weiter, dass Bürgerentscheide und Demonstrationen für Berlin mittlerweile zum Standortrisiko geworden sind.

Deshalb fordern wir von der Politik: Macht endlich Schluß mit Demokratie und Meinungsfreiheit – auch und gerade im Internet!

Wir kämpfen zornig weiter gegen Sozialneid und für die Freiheit der Investoren und des Marktes. Mit allen Mitteln und auf allen (Vorstands-)Ebenen: Kapitalismus verteidigen!

Weihnachtsfreude für Friedrichshain

Freude im Advent: „Berlins Große Freiheit“

Der Coca-Cola Konzern zieht mit seiner deutschlandweiten Vertriebszentrale von der noblen Friedrichstraße ans reizende Spreeufer. Hoffentlich mit einer riesigen leuchtenden rot-weißen Anzeigetafel am Osthafen und einem stationären Coca-Cola-Truck auf einer Fahrspur der Elsenbrücke. Vielleicht halten dann endlich die fortschrittlichen Arbeits- und Umweltschutzbedingungen des weltweiten Brause-Herstellers auch hierzulande Einzug. Schaden würde es unserem Wirtschaftsstandort sicherlich nicht.

Mit dem Umzug wird erwartungsgemäß die erfolgreiche Umstrukturierung des vormals heruntergekommenen Stadtteils fortgesetzt. Denn schließlich wird unsere Stadt nicht von Piraten/innen und Chaoten (aus dem Computerclub) sondern von verantwortungsvollen Politikern aus den großen deutschen Volksparteien regiert.

Und für unsere Initiative hält der Umzug auch eine kleine weihnachtliche Gabe bereit: Mit Coca-Cola gewinnen wir endlich einen Gold-Sponsor mit ausreichend finanzieller Ausstattung. Unsere Projekte zur investorenfreundlichen Umgestaltung des Spreeufers stehen damit kurz vor ihrer Verwirklichung.

Null Toleranz gegenüber Terror-Waschbären

Wie die Berliner Zeitung und die Welt berichten, treibt zur Zeit ein Terror-Waschbär am Kanzleramt bzw. im Regierungsviertel sein Unwesen. Seine Anschläge verübt er ganz in der Nähe des Spreeufers, weshalb wir die Sache hier aufgreifen:

Manche Tiere verbreiten auch Schrecken. Er ist kein ganz normaler Waschbär, nein, er ist ein „Terror-Waschbär“.

Immer wieder klettert das ungeliebte Felltier in die Mülltonnen der Anwohner – und will gar nicht mehr heraus. Ruckeln, schütteln, nichts hilft. Warum auch, wenn immer neuer Müll, Pardon Futter, hineingeworfen wird?
Mehr als 1200 Waschbären tummeln sich in der Hauptstadt zwischen Abfalltonnen, Pflastersteinen und Kanzleramt – die Tendenz ist steigend. Längst ist das Regierungsviertel auch für andere Wildtiere eine gute Adresse geworden.

Terrorist
Auch hier gilt die einfache Formel: Null Toleranz gegenüber gefährlichen Terroristen. Wir fordern die präventive Erschießung dieser „Wildtiere“. Denn solche Chaoten haben am Spreeufer nichts verloren – auch und gerade nicht in Mülltonnen. Andernfalls werden die Tonnen vielleicht beschädigt oder können ihren vorgesehenen Zweck nicht mehr erfüllen…

Montag, Donnerstag, Samstag?

Hört dieser Chaoten-Wahnsinn denn niemals auf? Nachdem bereits letzte Woche die Informationsveranstaltung von Vivico und Mercedes-Benz durch linksextremistische Sozialschmarotzer und uneinsichtige Anwohner erheblich gestört wurde, kam es diese Woche am Spreeufer erneut zur Eskalation. Dabei haben die so genannten Mediaspree-Gegner gar keine richtigen Argumente, wie auch der linke Tagesspiegel zutreffend feststellte.

Am Montag legten linksterroristische Kabelhassbrenner die Berliner S-Bahn und Teile der Telekommunikationsinfrastruktur unserer Hauptstadt mit einem feigen Brandanschlag lahm. Zehntausenden Leistungsträgern und unschuldigen Touristen wurde damit der triste Alltag von Hartz-IV-Transferleistungsempfängern aufgezwungen. In der linken Hetzpresse wie dem Tagesspiegel oder der B.Z. wurde der feige Anschlag als „Irrlicht“ oder „Gehirnschmelze“ bagatellisiert und zynisch mit dem vorübergehenden Störfall im japanischen Kernkraftwerk Fukushima in Zusammenhang gesetzt.

Ohne Scham wurde am Dienstag eine Fairverbindung über die Spree von autonomen Spree-Piraten gekappt. Kommen jetzt die No-Go-Areas für FDP- und CDU-Mitglieder? Wer ein solches Gebaren gutheißt, der wird zwangsläufig zum Totengräber der Demokratie!

Auch am Mittwoch gab es Krawall: Mit Wasserbomben wurde die Ehegattin unseres Bundespräsidenten angegriffen. Da fehlten nur noch wenige Zentimeter…

Schließlich sorgte am Donnerstag eine autonom-alliierte Fliegerbombe für Chaos und Anarchie am Spreeufer.

Was erwartet uns erst am Samstag, wenn tausende Kernkraft-Gegner marodierend durch die Stadt ziehen? Es reicht! Eine solche schwarze Woche für Demokratie und Volkswirtschaft darf nie wieder vorkommen. Deshalb rufen wir gemeinsam mit der Jungen Union Wuhletal zum „Aufstand der Anständigen“ auf.

An alle anständigen Bürger dieser Stadt: Stellt Euch mit Kompetenz, Kreativität und dem nötigen Kleingeld den Chaoten entgegen. Es darf keinen rechts- und verwertungsfreien Raum am Spreeufer geben!

Hurra, hurra: Mercedes ist da!

Während es sich die Anti-Atom-Chaoten und Leistungsverweigerer auf dem Alex bequem machen, stellt Mercedes-Benz am kommenden Montag ab 18:30 Uhr in Gestalt des Projektentwicklers Vivico CA Immo Group seine zukunftsweisenden Pläne für’s Friedrichshainer Spreeufer im Fritzclub vor.Wegweisende Architektur

Wir rufen alle Mediaspree-Befürworter dazu auf, Daimler-Benz und den Bezirksbürgermeister Dr. Schulz bei Sekt und Buffet von den Vorteilen von Mediaspree und unseren Vorstellungen vom „Spreeufer für Wenige“ zu überzeugen. Insbesondere freuen wir uns, dass offenbar der Untergrund-Club Tresor seine Stahltüren in Zukunft nur noch für zahlungskräftige Kundschaft öffnen wird.

Info-Veranstaltung zur Ansiedlung von Mercedes-Benz Vertrieb Deutschland in Berlin-Friedrichshain am 16.5. ab 18:30 Uhr im Fritzclub, Straße der Pariser Kommune (Nähe Ostbahnhof)

„Yuppies“ für Daimler am Spreeufer

Endlich tut sich was in Berlin. Immer mehr Leistungsträger können sich vorstellen hier zu wohnen und die Stadt wirtschaftlich, kulturell und sportlich nach vorne zu bringen. Von Neidern und Transferleistungsempfängern werden diese jungen, karrierebewussten und großstädtisch auftretenden Menschen meist verächtlich als „Yuppies“ bezeichnet.

Jetzt will Daimler am Spreeufer bauen, ein wichtiger Schritt für das unterentwickelte Friedrichshain-Kreuzberg. Es würde eine spürbare Aufwertung eines bisher dreckigen und verwahrlosten Bezirks bedeuten. Eine Chance und Vorbild für ganz Berlin.

Aber dagegen wehren sich die provinziellen Noch-Bewohner dieser Viertel, die es nicht ertragen können, dass es mit der Wirtschaft Berlins aufwärts geht. Gegen diese kleine Minderheit von Hartz-IV-Chaoten wollen wir „Berliner Yuppies“ ein heiteres Gegenbild setzen. Wir wollen uns nicht dafür schämen, deutlich reicher zu sein als andere.

Wir setzen uns für ein Spreeufer für Wenige ein. Es sollen sich nur diejenigen dort aufhalten, die es sich durch eigene oder fremde Leistung verdient haben. Wir wollen Luxuswohnungen, aber ohne dreckige Nachbarn. Wir wollen einen Entertainment-Bezirk, aber bitte ohne lärmende Strandbars. Wir wollen ein aufgewertetes Berlin.

Wir wissen zumindest Teile des Berliner Senats tatkräftig auf unserer Seite und hoffen auf eine richtige „Yuppie“-Bewegung, die sich entschlossen den Chaoten und Sozialneid-tragenden Schichten entgegenstellt.

Am Mittwoch, den 16. März 2011 findet um 18:30 Uhr in der BVV in Kreuzberg (Yorckstr. 4 – 11) eine Veranstaltung statt, wo Daimler seine tollen Pläne vorstellt. Wir wollen Daimler dabei unterstützen und noch weitergehende Schritte gegen die nervenden Noch-Bewohner fordern. Kommt alle — und bringt Eure Ideen, Sekt und Kaviar mit. Die Party fällt leider aus! Die niederträchtigen Mediaspree-Gegner (hasserfüllte Chaoten, Transferleistungsempfänger etc.) haben es offenbar geschafft, die letzten wackeren Investoren am Spreeufer zu vergraulen…

Yuppies für Mediaspree

Mercedes, hör nicht auf die Chaoten!

Kaum verbreitet sich die glückliche Nachricht, dass sich endlich ein Investor der Stadtwüste rund um die O2-World anzunehmen wagt, da krähen auch schon die Berufsdemonstranten: „Zu wuchtig, viel zu dicht und steril bebaut“ – so mäkeln sie herum am Entwurf von Vivico und Mercedes-Benz.

Doch, oh Schreck:

Die gesamte Planung sei baurechtlich „längst in wasserdichten Verträgen vereinbart“ (…) Man wolle aber versuchen, „zu retten, was zu retten ist“, und strebe deshalb einen Dialog mit den Bauherren an.

Bleibt zu hoffen, dass honorige Unternehmen und nationale Wohltäter wie die Daimler AG und Vivico (CA Immo) jetzt eisern durchziehen, was richtig für sie und für Berlin ist.

Spreeufer werden wirtschaftliches Aushängeschild Berlins

Jetzt ist es endlich raus: Daimler baut an der Spree. Im Mediaspree-Gebiet. An der O2-World. Das wurde aber auch mal Zeit. Nachdem die miesepetrigen Gegen-Alles-Kämpfer mit ihren „Spreeufer für Alle“-Rufen und dem erstaunlich populären Bürgerentscheid viele Investoren in Unsicherheit gestürzt hatten, ist nun klar: Es darf gebaut werden wie eh und je. Der Senat steht hinter dem Konzept Mediaspree, und der Bezirk wird angehenden Bauherren ebenfalls keine Knüppel zwischen die Beine werfen.

Damit haben sich die höheren Interessen durchgesetzt. Es geht nicht darum, was in der Wahlkabine Erfolg hat, sondern darum, was unsere Stadt, ihre Wirtschaft voran bringt. Und jetzt, wo Berlin endlich sein Jahrzehnte währendes Schmuddelimage langsam zu überwinden beginnt, ist es am wichtigsten, Zeichen zu setzen: Nur wo Gewinne winken, wird es wirtschaftliches Engagement geben. Nur wer investorenfreundlich ist, kann daher für sich beanspruchen, zukunftsorientierte Politik zu machen. Ein Waterfront Development Project, das einer Weltstadt würdig ist, gehört zweifelsohne dazu.

Denn: Bauen ist Zukunft.